Jagdlexikon

Blauer Eisenhut

Wald und Feld · auch Eisenhut, Echter Sturmhut, Aconitum napellus

Der Blaue Eisenhut ist eine hohe, blauviolett blühende Staude feuchter Berg- und Uferstandorte und gilt als giftigste Pflanze Europas.

Blühender Blauer Eisenhut · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Blauer Eisenhut · KI-generierte Illustration

Die Pflanze wird etwa einen halben bis eineinhalb Meter hoch und treibt aus knollig verdickten Wurzeln. Die dunkelgrünen Blätter sind handförmig in fünf bis sieben tief eingeschnittene Abschnitte geteilt. Von Juni bis August stehen die blauvioletten Blüten in dichten, aufrechten Trauben, das oberste Blütenblatt wölbt sich wie ein Helm. Wild wächst er in den Alpen und Mittelgebirgen an Bachufern, auf feuchten, nährstoffreichen Hochstaudenfluren und in lichten Auwäldern, außerdem steht er oft in Gärten.

Alle Teile enthalten Aconitin und verwandte Alkaloide, am meisten die Knollen. Schon wenige Gramm sind lebensgefährlich, das Gift kann sogar über Haut und Schleimhaut aufgenommen werden. Es beginnt mit Kribbeln und Taubheit, später folgen Erbrechen, Lähmungen, Herzrhythmusstörungen und Atemlähmung. Alle europäischen Eisenhut-Arten sind besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion