Lexikon

Bergahorn

Wald und Feld · auch Berg-Ahorn

Der Bergahorn ist ein heimischer Laubbaum mit großen, fünflappigen Blättern, spitzen Blattbuchten und spitz- bis rechtwinklig gespreizten Flügelfrüchten.

Zweig eines Bergahorns mit großem, grob gesägtem fünflappigem Blatt, grünen Knospen und rechtwinklig gespreizten FlügelfrüchtenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Bergahorns · KI-generierte Illustration

Die Lappen seiner Blätter sind grob und unregelmäßig gesägt, die Unterseite ist graugrün, und beim Abreißen tritt kein Milchsaft aus. Die Knospen sind grün. Die Blüten hängen in Trauben und erscheinen mit dem Laub. Alte Stämme tragen eine Schuppenborke, die in flachen Platten abblättert. Beim Spitzahorn sind die Blattbuchten rund und die Lappenspitzen lang ausgezogen, beim Feldahorn sind die Blätter klein und stumpf gelappt.

Der Bergahorn wächst auf frischen, nährstoffreichen Böden vom Hügelland bis hinauf in die Hochlagen der Alpen, gern in Schluchtwäldern und im Bergmischwald. An den Boden stellt er deutlich höhere Ansprüche als Kiefer oder Birke.

Junge Bergahorne verbeißt das Rehwild besonders gern. Seine Flügelfrüchte sind als Wildäsung wenig wert, und im Brauchtum zählt er nicht zu den bruchgerechten Holzarten.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion