Jagdlexikon

Flatterulme

Wald und Feld · auch Flatterrüster

Die Flatterulme ist eine heimische Ulme nasser Auenwälder, deren Blüten und Früchte an langen Stielen hängen und im Wind flattern.

Zweig der Flatterulme mit Früchten · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Flatterulme mit Früchten · KI-generierte Illustration

Ihre Blätter haben einen besonders stark schiefen Blattgrund, sind oberseits glatt und unterseits grau und samtig behaart. Der Rand ist doppelt gesägt, die größeren Zähne sind zur Spitze hin gekrümmt. Anders als bei Berg- und Feldulme hängen die Blüten und die kleinen, rundlichen Flügelfrüchte in Büscheln an langen Stielen; der Flügelrand ist dicht bewimpert. Alte Bäume bilden manchmal Brettwurzeln am Stammfuß.

Die Flatterulme wächst in Auen- und Bruchwäldern des Flach- und Hügellands, die lange überflutet sein können. Vom Ulmensterben ist sie deutlich weniger betroffen als die anderen Ulmen, weil die Ulmensplintkäfer, die den Pilz übertragen, sie seltener befallen. Sie ist dennoch selten geworden, weil naturnahe Auen fehlen. Ulmen werden vom Schalenwild bevorzugt verbissen, geschält und gefegt.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wald und Feld

Alle 237 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion