Prachtkleid
Das Prachtkleid ist das auffällig gefärbte Gefieder, das viele Vögel, vor allem die Männchen, zur Balz- und Brutzeit tragen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBei den Enten tragen es die Erpel. Der Stockerpel zeigt dann einen grün schillernden Kopf, einen weißen Halsring, eine braune Brust und die aufgerollten Schwanzfedern, die Erpellocken. Weil sich die Paare schon im Herbst und Winter finden, legt er das Prachtkleid ab etwa September an und trägt es acht bis neun Monate.
Beim Haubentaucher tragen beide Geschlechter im Prachtkleid eine Federhaube und einen rotbraunen, schwarz gesäumten Kragen. Nach der Brutzeit folgt bei vielen Arten das unscheinbare Schlichtkleid.
Verwandte Begriffe
SchlichtkleidDas Schlichtkleid ist das unauffällige Gefieder, das viele Vögel außerhalb der Balzzeit tragen, die Entenerpel vor allem im Sommer.MauserAls Mauser bezeichnet man den regelmäßigen Wechsel des Gefieders, bei dem Vögel alte, abgenutzte Federn abwerfen und durch neue ersetzen.ErpelErpel heißt das männliche Tier bei Enten und Sägern; das Weibchen nennt man einfach Ente.StockenteDie Stockente ist die häufigste und bekannteste Wildente; sie gehört zu den Gründelenten und besiedelt fast jedes Gewässer, auch in Städten.BalzBalz nennt man die Paarungszeit und das Werbeverhalten der Vögel, in der Jägersprache vor allem beim Federwild wie Auerhahn, Birkhahn und Fasan.HaubentaucherDer Haubentaucher ist der größte heimische Lappentaucher, ein schlanker Fischjäger, der im Prachtkleid Federhaube und rotbraunen Kragen trägt.