Jagdlexikon

Berberitze

Wald und Feld · auch Gewöhnliche Berberitze, Sauerdorn, Essigbeere

Die Berberitze ist ein bedornter heimischer Strauch mit hängenden gelben Blütentrauben und länglichen, scharlachroten, sehr sauren Beeren.

Zweig der Berberitze mit Beeren · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Berberitze mit Beeren · KI-generierte Illustration

Sie wird ein bis drei Meter hoch. Typisch sind die ein- bis siebenteiligen Dornen, umgewandelte Blätter, aus deren Achseln Büschel verkehrt-eiförmiger, stachelig gesägter Laubblätter wachsen. Unter der gelbbraunen bis grauen Rinde ist das Holz leuchtend gelb. Im Frühjahr hängen duftende, gelbe Blütentrauben am Strauch, im Herbst bis zu einen Zentimeter lange, glänzend rote, eiförmige Beeren.

Die Berberitze wächst auf kalkhaltigen, trockenen bis mäßig feuchten, stickstoffarmen Böden in sonnigen Gebüschen und an Waldrändern und eignet sich gut für Heckenpflanzungen. Bis auf die Beeren ist die Pflanze schwach giftig, am stärksten die Wurzelrinde. Weil sie Zwischenwirt des Getreideschwarzrostes ist, eines Rostpilzes, der Getreide befällt, wurde sie in Europa stellenweise fast ausgerottet.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion