Jagdlexikon

Felsenbirne

Wald und Feld · auch Gewöhnliche Felsenbirne

Felsenbirnen sind Sträucher aus der Familie der Rosengewächse mit weißen Blütentrauben im Frühjahr und kleinen, blauschwarzen, süßen Früchten im Sommer.

Blühende Gewöhnliche Felsenbirne · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Gewöhnliche Felsenbirne · KI-generierte Illustration

Heimisch ist die Gewöhnliche Felsenbirne, ein Strauch sonniger, trockener Felshänge, der Säume von Halbtrockenrasen und lichter Eichen- und Kiefernwälder. Sie blüht im April und Mai mit kurzen, aufrechten Trauben aus drei bis zehn weißen, duftenden Blüten, die aus weißfilzig behaarten Knospen kommen. Die rundlichen Früchte von etwa einem Zentimeter werden blauschwarz; Tiere fressen sie und scheiden die harten Samen wieder aus.

Häufig gepflanzt wird die nordamerikanische Kupfer-Felsenbirne, deren junge Blätter kupferrot austreiben und die sich im Herbst leuchtend färbt. In Nordwestdeutschland hat sie sich als Neophyt fest eingebürgert, lange wurde sie als Kanadische Felsenbirne gehandelt. Wer Pflanzen einer Art, die im Gebiet nicht wild vorkommt, in der freien Natur ausbringt, etwa in einer Hecke, braucht nach § 40 Abs. 1 BNatSchG eine Genehmigung der zuständigen Behörde; ausgenommen ist der Anbau in der Land- und Forstwirtschaft.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion