Jagdlexikon

Weymouthskiefer

Wald und Feld · auch Strobe, Weymouth-Kiefer

Die Weymouthskiefer ist eine aus Nordamerika eingeführte Kiefer mit sehr feinen, weichen Nadeln zu fünft und langen, hängenden Zapfen.

Zweig der Weymouthskiefer mit Zapfen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Weymouthskiefer mit Zapfen · KI-generierte Illustration

Je fünf blau- bis dunkelgrüne Nadeln von sechs bis zwölf Zentimetern stehen in einem Büschel, dessen Scheide früh abfällt; sie sind dünn und biegsam und wirken dadurch wie ein weicher Schleier. Die schmalen, leicht gebogenen Zapfen werden meist acht bis zwanzig Zentimeter lang, hängen an kurzen Stielen und sind oft mit Harz überzogen. Junge Bäume haben eine glatte, grüngraue Rinde, die Äste stehen fast waagerecht in Quirlen.

In Bayern etwa wurde sie überwiegend um 1900 gepflanzt; nach 1925 kaum noch, weil sich der Blasenrost, ein Rostpilz, ausbreitete. Sie stellt geringe Ansprüche an den Boden, und das Bundesamt für Naturschutz stuft sie als invasiv ein, weil sie heimische Arten verdrängen kann. Anders als die Lärche behält sie ihre Nadeln im Winter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion