Lexikon

Deckung

Hege

Deckung nennt man Vegetation und Gelände, die dem Wild Sichtschutz und Schutz vor Feinden und Witterung bieten, etwa Dickungen, Hecken, Schilf oder hohe Feldfrüchte.

Im Wald bieten Dickungen und Naturverjüngung Deckung, im Feld Hecken, Feldgehölze, Altgras, Brachen und die Feldfrüchte selbst. Weil Mais als eine der letzten Feldfrüchte geerntet wird, bietet er dem Wild besonders lange Deckung, vor allem dem Schwarzwild. Ist nach der Ernte alles abgeräumt, fehlt Hase und Rebhuhn der Schutz; Wildäcker mit Topinambur oder Sonnenblumen und Zwischenfrüchte wie Ackersenf helfen über den Winter.

Deckung, Äsung und Ruhe sind Grundbedürfnisse des Wildes, und die Biotophege setzt genau hier an. Der Jäger selbst nutzt Deckung beim Pirschen und Ansitzen, um nicht gesehen zu werden. Beim Schrotschuss hat das Wort eine andere Bedeutung: Dort bezeichnet die Deckung, wie dicht und gleichmäßig die Schrote im Ziel liegen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion