Jagdlexikon

Traubenholunder

Wald und Feld · auch Roter Holunder, Bergholunder, Hirschholunder

Der Traubenholunder ist ein heimischer Strauch mit gefiederten Blättern, der schon im Hochsommer aufrechte, eiförmige Trauben scharlachroter Steinfrüchte trägt.

Zweig des Traubenholunders mit Früchten · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig des Traubenholunders mit Früchten · KI-generierte Illustration

Er wird meist ein bis drei Meter hoch. Die Blätter sind wie beim Schwarzen Holunder unpaarig gefiedert und gesägt, treiben aber anfangs bronzefarben bis rötlich aus. Die gelblich weißen Blütenstände zeigen sich schon mit dem Austrieb, sie sind kegelig-rundlich statt flach tellerförmig. Die Früchte reifen im Juli und August leuchtend rot und stehen aufrecht, während die schwarzen Fruchtdolden des Schwarzen Holunders hängen.

Der Strauch wächst an schattigen bis halbschattigen Stellen in Wäldern, an Waldrändern, auf Lichtungen und Kahlschlägen, in Mitteleuropa vor allem im Bergland, und zeigt stickstoffreiche, eher saure Böden an. Roh und unreif sind die Früchte giftig, das Gift der Samen wird auch durch Kochen nicht zerstört. Schon im 16. Jahrhundert wurde beobachtet, dass Hirsche seine Blätter gern fressen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion