Jagdlexikon

Landsberger Gemenge

Wald und Feld

Das Landsberger Gemenge ist eine winterharte Futtermischung aus Welschem Weidelgras, Inkarnatklee und Zottelwicke, die im Spätsommer gesät und im Frühjahr geerntet wird.

Der Name geht auf Versuche in den 1920er Jahren an den landwirtschaftlichen Versuchsanstalten in Landsberg an der Warthe zurück. Üblich ist etwa die Hälfte Weidelgras und je ein kleinerer Teil Inkarnatklee und Zottelwicke. Damit sich Klee und Wicken vor dem Winter gut entwickeln, wird Ende August bis Anfang September gesät. Wegen des Leguminosenanteils kommt das Gemenge mit wenig Stickstoffdünger aus.

Geschnitten wird es im Mai, am besten, wenn der Inkarnatklee Knospen zeigt, denn danach sinkt der Futterwert. Klee und Wicke treiben nach dem Schnitt kaum wieder aus, sodass meist eine Folgefrucht wie Mais gesät wird. Über den Winter bedeckt es den Boden, schützt ihn vor Erosion und hält Nährstoffe fest. Auf Wildäckern bietet es eine Grünäsung, die über den Winter erhalten bleibt und im zeitigen Frühjahr wieder austreibt. Strenger Kahlfrost ohne Schnee kann den Inkarnatklee allerdings ausfallen lassen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion