Jagdlexikon

Weißmoos

Wald und Feld · auch Gemeines Weißmoos, Leucobryum glaucum

Das Weißmoos bildet feste, gewölbte, im trockenen Zustand weißliche Polster auf sauren, nährstoffarmen Waldböden mit Rohhumus.

Polster des Weißmooses · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Polster des Weißmooses · KI-generierte Illustration

Das Gemeine Weißmoos wächst in kompakten, rundlichen Kissen von etwa zehn bis 20 Zentimetern Breite, die sich zu Rasen zusammenschließen können; die Stämmchen werden meist um zehn Zentimeter hoch. Feucht sind die Polster hellgrün, trocken fast weiß.

Es wächst auf sauren, kalkfreien, zumindest zeitweise feuchten Standorten, vor allem auf Rohhumus in Nadelwäldern und Nadelforsten, in Mooren und auf Silikatgestein. Zusammen mit dem Heidekraut zeigt es besonders nährstoffarme Böden an. Alle heimischen Weißmoosarten sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; die Polster für Gestecke oder Weihnachtskrippen aus der Natur zu entnehmen, ist nach § 44 Abs. 1 Nr. 4 BNatSchG verboten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion