Lexikon

Heidelbeere

Wald und Feld · auch Blaubeere, Bickbeere

Die Heidelbeere ist ein heimischer Zwergstrauch saurer Waldböden mit grünen, kantigen Zweigen und blauschwarzen, bereiften Beeren.

Zwergstrauch der Heidelbeere mit kantigen Zweigen, bereiften blauschwarzen Beeren und einer aufgeschnittenen Beere mit dunkelviolettem FruchtfleischMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Heidelbeere mit Früchten · KI-generierte Illustration

Sie wird meist 15 bis 50 Zentimeter hoch. Die eiförmigen, fein gesägten Blätter fallen im Herbst ab, die kantigen Zweige bleiben grün. Im Frühjahr hängen krugförmige, grünlich rosa Blüten, im Hochsommer reifen die Beeren, deren Saft dunkelviolett färbt. Die ähnliche Rauschbeere hat blaugrüne, ganzrandige Blätter und helles Fruchtfleisch, die Preiselbeere immergrüne, ledrige Blätter und rote Beeren.

In Nadel- und Mischwäldern auf sauren, nährstoffarmen Böden bedeckt die Heidelbeere oft große Flächen.

Das Auerwild äst im Sommer Blätter, Triebe und Beeren, und seine Küken finden zwischen den Sträuchern Insekten. Auch Birk- und Haselwild nutzen die Heidelbeere. Für Reh- und Rotwild sind die grünen Zweige eine natürliche Winteräsung, die Beeren fressen außerdem Fuchs, Dachs und Schwarzwild.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion