Jagdlexikon

Alexandrinerklee

Wald und Feld · auch Ägyptischer Klee, Trifolium alexandrinum

Der Alexandrinerklee ist eine nicht winterharte, einjährige Kleeart aus dem Mittelmeerraum mit gelblich weißen Blütenköpfen, die vor allem als Zwischenfrucht gesät wird.

Blühender Alexandrinerklee · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Alexandrinerklee · KI-generierte Illustration

Er wird bis etwa einen Meter hoch und erinnert im Wuchs an die Luzerne. Die dreizähligen Blätter bestehen aus länglich verkehrt-eiförmigen, fein gezähnten Blättchen, die Blüten stehen in kugeligen Köpfchen an langen Stielen. In Ägypten wird er seit sehr langer Zeit als Futterpflanze angebaut, nach Deutschland kam er erst in den 1950er Jahren. Er braucht Wärme und regelmäßigen Regen und versagt in trockenen Jahren.

Gesät wird er meist im Juli oder Anfang August als Stoppelsaat nach Wintergerste, Raps oder Frühkartoffeln. Er wächst rasch, bindet als Leguminose Luftstickstoff und lässt sich mehrmals schneiden. Der erste Frost beendet sein Wachstum. Bis dahin bietet er dem Wild im Spätsommer und Herbst saftige Grünäsung, und seine Blüten sind eine ergiebige Bienenweide, weshalb er in vielen Wildacker- und Blühmischungen steckt. Für Daueräsungsflächen taugt er nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion