Lexikon

Weißstorch

Wildbiologie · auch Ciconia ciconia

Der Weißstorch ist ein großer weißer Schreitvogel mit schwarzen Schwungfedern, rotem Schnabel und roten Ständern, der auf Dächern, Masten und Nisthilfen brütet.

Weißstorch schreitend in Seitenansicht mit weißem Gefieder, schwarzen Schwungfedern, rotem Schnabel und roten StändernMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Weißstorch · KI-generierte Illustration

Er steht rund einen Meter hoch, hat eine Flügelspannweite von etwa 2 m und segelt gern in der Thermik. Im Flug streckt er Hals und Ständer gerade aus, anders als der Graureiher. Statt zu rufen, klappert er mit dem Schnabel. Seine Nahrung sucht er schreitend auf Feuchtwiesen, Grünland und Äckern: Mäuse, Regenwürmer, Insekten, Frösche und Reptilien.

Das Paar nutzt seinen großen Horst oft viele Jahre, beide Partner bebrüten das Gelege. Als Zugvogel zieht er im Spätsommer nach Afrika, teils über Gibraltar, teils über den Bosporus; manche überwintern inzwischen schon in Spanien. Das Bundesjagdgesetz führt den Weißstorch nicht als Wild; nach Naturschutzrecht ist er streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion