Jagdlexikon

Hirschkäfer

Wildbiologie · auch Lucanus cervus, Feuerschröter

Der Hirschkäfer ist der größte heimische Käfer, dessen Männchen stark vergrößerte, geweihartige Oberkiefer tragen und der vor allem in alten, lichten Eichenwäldern lebt.

Hirschkäfer, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Hirschkäfer, Männchen · KI-generierte Illustration

Männchen werden mit den rotbraunen Oberkiefern bis etwa acht Zentimeter lang, die Weibchen nur drei bis vier Zentimeter und mit kleinen Kiefern. Kopf und Halsschild sind schwarzbraun, die Flügeldecken kastanienbraun. Die Käfer fliegen im Frühsommer in der Abenddämmerung und lecken austretenden Baumsaft; die Männchen kämpfen mit ihren Kiefern um die Weibchen.

Die Larven leben drei bis acht Jahre im Boden in vermoderndem, verpilztem Wurzelholz und Baumstubben, vor allem von Eichen. Der Hirschkäfer braucht daher alte Bäume, Stubben und Totholz an sonnigen Waldrändern, Lichtungen und Schneisen. Er schädigt keine gesunden Bäume. Als Art der Familie der Schröter ist er nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt und steht in Anhang II der FFH-Richtlinie.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion