Grünspecht
Der Grünspecht ist ein großer, olivgrüner Specht mit roter Kappe, der seine Nahrung vor allem am Boden sucht und sich durch einen lachenden Ruf verrät.
Er wird rund 30 bis 36 cm lang. Um das weiße Auge liegt eine schwarze Maske, der Bürzel leuchtet gelbgrün. Beim Männchen ist der Bartstreif rot mit schwarzem Rand, beim Weibchen ganz schwarz. Der ähnliche, aber kleinere Grauspecht hat einen grauen Kopf, nur das Männchen trägt dort einen roten Stirnfleck.
Als Erdspecht frisst er hauptsächlich Ameisen und ihre Puppen. Er hackt die Nester am Boden auf und holt die Tiere mit seiner bis zu zehn Zentimeter langen, klebrigen Zunge heraus. Er lebt in halboffener Landschaft mit alten Bäumen, auf Streuobstwiesen, in Parks und an Waldrändern. Sein gellendes klü klü klü ist weit zu hören, getrommelt wird selten. Er ist nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt; tot gefundene Tiere darf man sich nicht ohne Weiteres aneignen.
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