Jagdlexikon

Raufußkauz

Wildbiologie · auch Rauhfußkauz, Aegolius funereus

Der Raufußkauz ist eine kleine, etwa 22 bis 27 cm große Eule mit großem Kopf und bis zu den Krallen dicht befiederten Füßen, die in Nadel- und Mischwäldern lebt.

Raufußkauz · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Raufußkauz · KI-generierte Illustration

Der helle Gesichtsschleier ist dunkel umrandet, die gelben Augen und die hohen Augenbrauen geben ihm einen erstaunten Ausdruck. Die Oberseite ist braun mit weißen Flecken, die Unterseite weißlich mit undeutlich brauner Fleckung. Federohren fehlen.

Er bewohnt dichte Nadel- und Mischwälder, oft im Bergland, mit Lichtungen und kleinen Mooren. Zum Brüten braucht er Höhlen, vor allem alte Schwarzspechthöhlen, nimmt aber auch Nistkästen an. Er jagt nachts vor allem Rötel- und andere Wühlmäuse, seltener Kleinvögel. Im Spätwinter ruft das Männchen mit schnellen Reihen tiefer Pfeiftöne. Wie alle Eulen ist er kein Wild, sondern nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weil er in Anhang A der EU-Artenschutzverordnung steht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion