Buntspecht
Der Buntspecht ist der häufigste Specht in Deutschland, ein etwa amselgroßer, schwarz-weißer Vogel mit leuchtend roten Unterschwanzfedern.
Er wird rund 22 bis 26 cm lang. Kennzeichen sind die großen weißen Schulterflecken auf dem schwarzen Rücken, der ungestrichelte, weißliche Bauch und die scharf abgegrenzten roten Unterschwanzdecken. Das Männchen trägt einen roten Nackenfleck, dem Weibchen fehlt er; Jungvögel haben einen roten Scheitel und werden deshalb leicht mit dem Mittelspecht verwechselt.
Er lebt in Wäldern aller Art, in Parks und Gärten und zimmert jedes Jahr eine neue Bruthöhle, die später Stare, Meisen oder Kleiber übernehmen. Im Winter frisst er vor allem Samen von Fichten- und Kiefernzapfen, die er in eine Spalte klemmt und aushackt; solche Stellen heißen Spechtschmiede. Im Frühjahr plündert er auch Nester von Kleinvögeln. Im Revier verrät er sich durch lautes, kurzes Trommeln und den Ruf kix. Wie alle europäischen Vogelarten ist er nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt.
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