Jagdlexikon

Höhlenbrüter

Wildbiologie

Höhlenbrüter sind Vögel, die ihr Nest in Baumhöhlen, Felsspalten, Erdröhren, Mauerlöchern oder Nistkästen anlegen statt frei im Geäst oder am Boden.

Kohlmeise an der Bruthöhle · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Kohlmeise an der Bruthöhle · KI-generierte Illustration

Man unterscheidet Arten, die ihre Höhle selbst schaffen, von Nachnutzern. Spechte zimmern Höhlen in Stämme, Eisvogel und Uferschwalbe graben Brutröhren in Steilufer. Auf vorhandene Höhlen angewiesen sind etwa Meisen, Kleiber, Star, Feldsperling, Dohle, Hohltaube, Schellente und Gänsesäger sowie Eulen wie Waldkauz, Steinkauz, Raufuß- und Sperlingskauz. Die großen Höhlen des Schwarzspechts sind besonders begehrt; nach ihm ziehen oft Hohltaube, Raufußkauz, Dohle oder Fledermäuse ein.

Halbhöhlenbrüter wie die Bachstelze nutzen nur Nischen. Höhlen schützen Gelege und Junge vor Wetter und vielen Feinden, sind aber knapp. Höhlenbrüter fördert man, indem man Bäume mit Spechthöhlen und Totholz stehen lässt, naturnah wirtschaftet und Nistkästen aufhängt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion