Spätblühende Traubenkirsche
Die Spätblühende Traubenkirsche ist ein aus Nordamerika eingeführter, invasiver Strauch oder Baum mit lackartig glänzenden Blättern und aufrechten Blütentrauben.
Ihre derben, länglich zugespitzten Blätter werden vier bis zwölf Zentimeter lang, glänzen oberseits dunkelgrün und tragen unterseits entlang der Mittelrippe rostbraune Haare. Die weißen Blütentrauben stehen aufrecht bis waagerecht und erscheinen erst im Mai und Juni. Die Früchte sind purpurschwarz und schmecken herb bittersüß; Blätter und Rinde enthalten Stoffe, aus denen Blausäure frei wird.
Sie wurde früher in Forsten angepflanzt. Auf lichten, sauren Sandböden breitet sie sich stark aus, bildet dichte Unterstände und verdrängt die Naturverjüngung heimischer Baumarten. Vom Wild wird sie kaum verbissen, das verschiebt den Verbiss zusätzlich auf heimische Gehölze. Als natürliche Winteräsung taugt sie nicht. Bekämpft wird sie mit großem Aufwand.
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- NeophytEin Neophyt ist eine Pflanzenart, die nach 1492 durch den Menschen in ein Gebiet gelangt ist, in dem sie vorher nicht vorkam, und dort nun wild wächst.
- Invasive ArtEine invasive Art ist eine vom Menschen eingebrachte Tier- oder Pflanzenart, die sich stark ausbreitet und heimischen Arten oder Lebensräumen schadet.
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