Hohltaube
Die Hohltaube ist eine blaugraue Wildtaube ohne weiße Abzeichen, die in Baumhöhlen brütet, vor allem in alten Schwarzspechthöhlen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSie ist deutlich kleiner als die Ringeltaube, rund 30 cm lang und etwa 300 g schwer. Das Gefieder ist blaugrau, der Hals schimmert grün bis purpurn; auf dem Flügel liegen zwei kurze schwarze Binden, die Augen sind dunkel. Weißer Halsfleck und weißes Flügelband fehlen, daran trennt man sie von der Ringeltaube. Außerhalb des Waldes wird sie leicht mit Haustauben verwechselt.
Sie lebt in älteren Wäldern, besonders Buchenwäldern mit Höhlenbäumen, sowie in Parks und Alleen und sucht ihre Nahrung auf Feldern: Samen, Getreide, Früchte und Eicheln. Da sie keine Höhlen bauen kann, nimmt sie auch Nistkästen an. Beide Partner brüten, oft zwei- bis dreimal im Jahr. Bei uns ist sie überwiegend Zugvogel und überwintert in Südwesteuropa.