Jagdlexikon

Gewöhnliche Traubenkirsche

Wald und Feld · auch Ahlkirsche

Die Gewöhnliche Traubenkirsche ist ein heimischer Baum oder Großstrauch feuchter Wälder mit duftenden weißen Blüten in überhängenden Trauben.

Blühende Gewöhnliche Traubenkirsche · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Gewöhnliche Traubenkirsche · KI-generierte Illustration

Ihre Blätter sind elliptisch, sechs bis vierzehn Zentimeter lang, fein und scharf gesägt, matt und dünn; am Blattstiel sitzen oft zwei kleine Drüsen. Im April und Mai erscheinen die stark duftenden Blütentrauben, die locker überhängen. Daraus reifen im Sommer erbsengroße, glänzend schwarze, herb-bittere Steinfrüchte, deren Steinkern giftige Blausäureverbindungen enthält. Verletzte Rinde riecht unangenehm scharf.

Die Art wächst in Auen- und Bruchwäldern, an Bächen und Waldrändern auf nassen bis feuchten, nährstoffreichen Böden. Im späten Frühjahr wird sie oft von Gespinstmotten kahl gefressen und silbrig eingesponnen, treibt aber wieder aus. Die Früchte fressen viele Vögel. Von der eingeführten Spätblühenden Traubenkirsche unterscheidet sie sich durch matte Blätter und die früheren, hängenden Trauben.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion