Jagdlexikon

Silberweide

Wald und Feld · auch Weißweide

Die Silberweide ist eine heimische Baumweide der Flussauen, deren schmale, beiderseits seidig behaarte Blätter silbrig schimmern.

Zweig der Silberweide · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Silberweide · KI-generierte Illustration

Sie wird als eine der wenigen baumförmigen Weiden bis gut 30 Meter hoch und bildet im Alter eine tief gefurchte, graue Borke. Die Blätter sind schmal lanzettlich, fünf bis zwölf Zentimeter lang, fein gesägt und durch anliegende Haare vor allem unterseits silbrig. Die Art ist zweihäusig; die Kätzchen erscheinen im April und Mai zusammen mit den Blättern. Durch regelmäßigen Rückschnitt entstehen Kopfweiden.

Die Silberweide prägt die Weichholzaue großer Flüsse, die häufig und lange überflutet wird, und wächst auch an Bach- und Seeufern. Weiden gehören zu den Gehölzen, die Reh- und Rotwild bevorzugt verbeißen; Rotwild schält sie, Rehböcke fegen an ihnen. Der Biber nutzt Weiden bevorzugt als Nahrung und Baustoff.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion