Lexikon

Prossholz

Hege · Jägersprache

Als Prossholz bezeichnet man frisch geschnittene Zweige und Äste von Laubgehölzen wie Weiden und Obstbäumen, die dem Wild im Winter zum Abäsen liegen bleiben.

Bündel frisch geschnittener Weidenzweige mit Knospen, teils abgeschälter Rinde und abgeästen SpitzenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Prossholz aus Weidenzweigen · KI-generierte Illustration

Hase und Kaninchen nagen die Rinde, Reh- und Rotwild äsen vor allem Knospen und Triebe. Geeignet sind vor allem Weiden, Pappeln wie die Aspe, Obstbäume, Esche und Eberesche; Nadelhölzer wie Fichte und Kiefer taugen nicht. Prossholz fällt an, wenn Hecken und Feldgehölze auf den Stock gesetzt oder Weichhölzer gefällt werden.

So erhält das Wild natürliche Winteräsung, und der Verbiss an jungen Forstpflanzen kann abnehmen. Manche Reviere legen eigene Prossholzflächen mit Weiden oder Ebereschen an, die regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Verwandte Begriffe

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion