Lexikon

Vogelkirsche

Wald und Feld · auch Wildkirsche

Die Vogelkirsche ist die heimische Wildform der Süßkirsche, ein Laubbaum mit weißen Blüten im April und kleinen, dunkelroten Kirschen.

Zweig einer Vogelkirsche mit gesägten Blättern und einem Büschel kleiner, schwarzroter Kirschen an langen StielenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Vogelkirsche mit Früchten · KI-generierte Illustration

Ihre länglich-elliptischen, zugespitzten Blätter sind gesägt und tragen am oberen Ende des Blattstiels zwei kleine, rötliche Drüsen. Die weißen Blüten stehen in Büscheln und öffnen sich kurz vor oder mit dem Laubaustrieb. Die Früchte sind kleiner als Kulturkirschen, schwarzrot und süß bis bitter. Die glänzende, rotbraune bis graue Rinde trägt waagerechte Bänder aus Korkwarzen und löst sich in Querstreifen ab.

Die Vogelkirsche braucht viel Licht, liebt tiefgründige, nährstoffreiche Böden und wächst einzeln in Laubmischwäldern und an Waldrändern. Ihr wertvolles Holz macht sie forstlich begehrt.

Die Kirschen fressen Vögel, aber auch Fuchs, Dachs und Marder. Junge Bäume werden gern verbissen und von Rehböcken gefegt, deshalb brauchen sie meist einen Schutz, etwa eine Wuchshülle.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion