Lexikon

Wildapfel

Wald und Feld · auch Holzapfel

Der Wildapfel ist ein seltener heimischer Wildobstbaum mit kleinen, holzig harten und herbsauren Äpfeln.

Zweig eines Wildapfels mit gesägten Blättern, knorrigem Kurztrieb mit dornartiger Spitze und drei kleinen, rotbackigen ÄpfelnMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Wildapfels mit Früchten · KI-generierte Illustration

Seine kurzen, dicken Seitentriebe laufen oft in eine stumpfe, dornartige Spitze aus, spitze Dornen wie bei der Wildbirne fehlen. Die eiförmigen, gesägten Blätter sind ausgewachsen beiderseits kahl, beim Kulturapfel meist unterseits filzig. Die weißen, außen rosa überhauchten Blüten erscheinen Ende April und im Mai, die Früchte werden nur zwei bis vier Zentimeter groß und sind gelbgrün, teils rotbackig. Weil er sich mit verwilderten Kulturäpfeln kreuzt, ist eine reine Herkunft oft nur genetisch sicher nachzuweisen.

Der Wildapfel braucht Licht und wächst an Waldrändern, in Auwäldern, Hecken und lichten Laubwäldern, oft nur als Großstrauch oder kleiner Baum.

Das herbe Fallobst nehmen Reh-, Rot- und Schwarzwild ebenso an wie Dachs und Fuchs, und Hasen benagen gern die Rinde junger Bäume. Wildobst zu pflanzen verbessert die Äsung im Revier.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion