Wildapfel
Der Wildapfel ist ein seltener heimischer Wildobstbaum mit kleinen, holzig harten und herbsauren Äpfeln.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSeine kurzen, dicken Seitentriebe laufen oft in eine stumpfe, dornartige Spitze aus, spitze Dornen wie bei der Wildbirne fehlen. Die eiförmigen, gesägten Blätter sind ausgewachsen beiderseits kahl, beim Kulturapfel meist unterseits filzig. Die weißen, außen rosa überhauchten Blüten erscheinen Ende April und im Mai, die Früchte werden nur zwei bis vier Zentimeter groß und sind gelbgrün, teils rotbackig. Weil er sich mit verwilderten Kulturäpfeln kreuzt, ist eine reine Herkunft oft nur genetisch sicher nachzuweisen.
Der Wildapfel braucht Licht und wächst an Waldrändern, in Auwäldern, Hecken und lichten Laubwäldern, oft nur als Großstrauch oder kleiner Baum.
Das herbe Fallobst nehmen Reh-, Rot- und Schwarzwild ebenso an wie Dachs und Fuchs, und Hasen benagen gern die Rinde junger Bäume. Wildobst zu pflanzen verbessert die Äsung im Revier.