Jagdlexikon

Alpenschneehase

Wildbiologie · auch Schneehase, Lepus timidus

Der Alpenschneehase ist die Gebirgsform des Schneehasen, die in Deutschland nur im Hochgebirge der Alpen lebt und im Winter weiß wird.

Alpenschneehase im Sommerbalg · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Alpenschneehase im Sommerbalg · KI-generierte Illustration

Wie Feldhase und Wildkaninchen gehört er zu den Hasenartigen, nicht zu den Nagetieren. Vom Feldhasen unterscheidet ihn der kompaktere Körper mit kürzeren Löffeln und breiten, dicht behaarten Pfoten, die ihn im Schnee wie Schneeschuhe tragen. Die Löffelspitzen bleiben das ganze Jahr schwarz, die kurze Blume ist immer rein weiß.

Im Sommer ist der Balg graubraun, im Winter weiß, im Übergang gescheckt. Den Wechsel steuert vor allem die Tageslänge, nicht der Schnee; in schneearmen Wintern fällt ein weißer Hase deshalb auf. Er lebt auf alpinen Matten, in Geröllhalden und Zwergstrauchheiden und äst Gräser, Kräuter, Triebe und im Winter auch Rinde. Die Häsin setzt meist zweimal im Jahr zwei bis drei behaarte, sehende Junge. Wichtige Feinde sind Steinadler und Fuchs.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion