Jagdlexikon

Reptilien

Wildbiologie · auch Kriechtiere, Reptilia

Reptilien oder Kriechtiere sind wechselwarme Wirbeltiere mit trockener, von Hornschuppen bedeckter Haut, zu denen Eidechsen, Schlangen und Schildkröten gehören.

Mauereidechse, ein Reptil · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Mauereidechse, ein Reptil · KI-generierte Illustration

Anders als Amphibien haben sie keine feuchte, drüsenreiche Haut und keine Larven, die im Wasser heranwachsen. Sie atmen von Geburt an mit Lungen. Manche Arten legen Eier mit pergamentartiger Schale in warmen Boden oder in Komposthaufen, andere wie Kreuzotter, Waldeidechse und Blindschleiche bringen lebende Junge zur Welt. Ihre Haut häuten sie regelmäßig.

In Deutschland leben nur rund ein Dutzend Arten, darunter Zauneidechse, Waldeidechse, Blindschleiche, Ringelnatter, Schlingnatter, Kreuzotter und die Europäische Sumpfschildkröte. Weil ihre Körpertemperatur von der Umgebung abhängt, brauchen sie sonnige Plätze wie Lesesteinhaufen, Trockenmauern, Heiden und Waldränder; den Winter verbringen sie in Kältestarre in frostfreien Verstecken.

Alle europäischen Reptilien sind besonders geschützt. Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie wie Zauneidechse und Schlingnatter sind es unmittelbar nach dem Bundesnaturschutzgesetz und zugleich streng geschützt. Die übrigen heimischen Arten schützt die Bundesartenschutzverordnung, einzelne wie die Aspisviper ebenfalls streng.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion