Lexikon

Raufußhühner

Wildbiologie · auch Rauhfußhühner

Raufußhühner sind Hühnervögel kalter Lebensräume, deren Ständer als Kälteschutz befiedert sind; bei uns sind es Auer-, Birk-, Haselwild und Alpenschneehuhn.

Der Name kommt von den rauen, befiederten Ständern. Beim Alpenschneehuhn sind auch die Zehen dicht befiedert; Auer-, Birk- und Haselwild tragen im Winter seitliche Hornstifte an den Zehen, die wie Schneeschuhe wirken. Über den Augen sitzen nackte, rote Hautwülste, die Rosen, die bei den Hähnen zur Balz anschwellen. Im Winter äsen Raufußhühner karge Kost wie Nadeln, Knospen und Triebe, die sie mit Magensteinen und langen Blinddärmen verwerten. Birkwild, Haselwild und Alpenschneehuhn übernachten dann oft in Schneehöhlen.

Alle brüten am Boden, die Henne brütet allein und führt das Gesperre. Sie brauchen großräumige, störungsarme Lebensräume und sind in Deutschland selten geworden; Störungen im Winter kosten sie lebenswichtige Energie. Kreuzungen von Auer- und Birkwild heißen Rackelwild. Fasan, Rebhuhn und Wachtel gehören nicht dazu, sie sind Feldhühner.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion