Zauneidechse
Die Zauneidechse ist eine kräftige, mittelgroße Eidechse sonniger, offener Lebensräume, deren Männchen zur Paarungszeit leuchtend grüne Flanken tragen.
Sie wird meist knapp 20 cm lang, wovon gut die Hälfte auf den Schwanz entfällt, und wirkt mit dem kurzen, hohen Kopf gedrungener als die Waldeidechse. Der braune Rücken trägt helle Längslinien und dunkle Flecken mit weißen Punkten. Die Männchen färben im Frühjahr Kopfseiten und Flanken grün, die Weibchen bleiben braun.
Zauneidechsen leben an Waldrändern, auf Heiden, Magerrasen, Bahndämmen, in Weinbergen und an Lesesteinhaufen, wo sie sich sonnen und bei Gefahr unter Wurzeln und Steinen verschwinden. Sie fressen Insekten, Spinnen und andere Kleintiere. Anders als die Waldeidechse legt das Weibchen Eier, die es in lockeren, sonnenwarmen Boden eingräbt. Die Zauneidechse steht in Anhang IV der FFH-Richtlinie und ist damit streng geschützt.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungReptilien
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungWaldeidechse
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungLesesteinhaufen
- MagerrasenMagerrasen ist nährstoffarmes, ungedüngtes Grünland auf trockenen oder kargen Böden, das nur extensiv genutzt wird und besonders artenreich ist.
- HeideEine Heide ist eine offene, baumarme Landschaft auf nährstoffarmen, meist sandigen und sauren Böden, in der Zwergsträucher wie die Besenheide vorherrschen.
- Streng geschützte ArtStreng geschützte Arten haben den höchsten Schutzstatus des Bundesnaturschutzgesetzes; dazu gehören etwa Luchs, Fischotter, Kranich und alle heimischen Greifvögel.
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