Jagdlexikon

Zauneidechse

Wildbiologie · auch Lacerta agilis

Die Zauneidechse ist eine kräftige, mittelgroße Eidechse sonniger, offener Lebensräume, deren Männchen zur Paarungszeit leuchtend grüne Flanken tragen.

Zauneidechse, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zauneidechse, Männchen · KI-generierte Illustration

Sie wird meist knapp 20 cm lang, wovon gut die Hälfte auf den Schwanz entfällt, und wirkt mit dem kurzen, hohen Kopf gedrungener als die Waldeidechse. Der braune Rücken trägt helle Längslinien und dunkle Flecken mit weißen Punkten. Die Männchen färben im Frühjahr Kopfseiten und Flanken grün, die Weibchen bleiben braun.

Zauneidechsen leben an Waldrändern, auf Heiden, Magerrasen, Bahndämmen, in Weinbergen und an Lesesteinhaufen, wo sie sich sonnen und bei Gefahr unter Wurzeln und Steinen verschwinden. Sie fressen Insekten, Spinnen und andere Kleintiere. Anders als die Waldeidechse legt das Weibchen Eier, die es in lockeren, sonnenwarmen Boden eingräbt. Die Zauneidechse steht in Anhang IV der FFH-Richtlinie und ist damit streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion