Jagdlexikon

Laubfrosch

Wildbiologie · auch Europäischer Laubfrosch, Hyla arborea

Der Laubfrosch ist ein kleiner, lackgrüner Frosch mit Haftscheiben an Fingern und Zehen, der auf Sträucher und Bäume klettert und sehr laut ruft.

Laubfrosch · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Laubfrosch · KI-generierte Illustration

Er wird nur rund drei, höchstens etwa fünf Zentimeter lang. Die glatte Oberseite ist leuchtend grün, die Unterseite weißlich; ein dunkler Seitenstreif zieht vom Auge über die Flanke und bildet vor dem Hinterbein eine Schlinge. Die runden Haftscheiben an den Zehenspitzen lassen ihn an Blättern hochklettern. Das Männchen hat eine große, gelbliche Schallblase an der Kehle.

Er braucht warme, abwechslungsreiche Landschaften mit hohem Grundwasserstand. Gelaicht wird in flachen, voll besonnten, fischfreien Tümpeln, Weihern und Viehtränken; im Sommer sitzt er in Hecken, Brombeergebüsch und Hochstauden, oft weit vom Wasser entfernt. Von April bis Juni rufen die Männchen nachts in Chören, die man kilometerweit hört. Der Laubfrosch steht in Anhang IV der FFH-Richtlinie und ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion