Pfeifengras
Das Pfeifengras ist ein großes Horstgras nasser bis wechselfeuchter, nährstoffarmer Böden, dessen Halme nur am Grund einen Knoten tragen.
Das Blaue Pfeifengras bildet dichte, oft große Horste von 50 bis 100 Zentimetern Höhe. Die Halme tragen nur an der Basis Knoten, ihr unterstes Glied ist zwiebelartig verdickt. Es blüht von Juli bis Oktober mit fünf bis 50 Zentimeter langen, meist stark blauviolett überlaufenen Rispen. Im Herbst zieht es die Nährstoffe in die Halmbasis zurück, deshalb verliert es beim späten Mähen wenig.
Es wächst auf feuchten bis wechselnassen, mäßig sauren, armen Sand- und Torfböden: in Streu- und Nasswiesen, teilentwässerten Mooren, Moorheiden und lichten Wäldern armer Standorte. Nach ihm sind die artenreichen Pfeifengras-Streuwiesen benannt, und es kommt auch im Hochmoor vor. Unter starkem Wildeinfluss nimmt es in Wäldern oft zu, weil das Wild die konkurrierenden Pflanzen verbeißt.
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- MoorEin Moor ist ein dauerhaft nasser Lebensraum, in dem abgestorbene Pflanzen unter Luftabschluss nicht vollständig zersetzt werden, sondern sich als Torf ablagern.
- FeuchtgebietFeuchtgebiet ist der Sammelbegriff für Lebensräume, die dauernd oder zeitweise von Wasser geprägt sind, etwa Moore, Sümpfe, Feuchtwiesen und flache Gewässer.
- HeideEine Heide ist eine offene, baumarme Landschaft auf nährstoffarmen, meist sandigen und sauren Böden, in der Zwergsträucher wie die Besenheide vorherrschen.
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