Jagdlexikon

Pfeifengras

Wald und Feld · auch Blaues Pfeifengras, Bentgras, Besenried

Das Pfeifengras ist ein großes Horstgras nasser bis wechselfeuchter, nährstoffarmer Böden, dessen Halme nur am Grund einen Knoten tragen.

Blühendes Pfeifengras · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Pfeifengras · KI-generierte Illustration

Das Blaue Pfeifengras bildet dichte, oft große Horste von 50 bis 100 Zentimetern Höhe. Die Halme tragen nur an der Basis Knoten, ihr unterstes Glied ist zwiebelartig verdickt. Es blüht von Juli bis Oktober mit fünf bis 50 Zentimeter langen, meist stark blauviolett überlaufenen Rispen. Im Herbst zieht es die Nährstoffe in die Halmbasis zurück, deshalb verliert es beim späten Mähen wenig.

Es wächst auf feuchten bis wechselnassen, mäßig sauren, armen Sand- und Torfböden: in Streu- und Nasswiesen, teilentwässerten Mooren, Moorheiden und lichten Wäldern armer Standorte. Nach ihm sind die artenreichen Pfeifengras-Streuwiesen benannt, und es kommt auch im Hochmoor vor. Unter starkem Wildeinfluss nimmt es in Wäldern oft zu, weil das Wild die konkurrierenden Pflanzen verbeißt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion