Lexikon

Heide

Hege · auch Heidelandschaft

Eine Heide ist eine offene, baumarme Landschaft auf nährstoffarmen, meist sandigen und sauren Böden, in der Zwergsträucher wie die Besenheide vorherrschen.

Die meisten Heiden in Mitteleuropa sind durch den Menschen entstanden: Wälder wurden gerodet, Schafe weideten die Flächen ab, und beim Plaggen wurde die Humusschicht als Stalleinstreu abgetragen. Typisch sind die Besenheide, die im Spätsommer violett blüht, auf feuchten Standorten die Glockenheide, dazu Wacholder, Ginster und Drahtschmiele. Ohne Pflege wächst eine Heide mit Birken und Kiefern zu; deshalb wird sie mit Heidschnucken und anderen Schafen beweidet, gemäht, kontrolliert gebrannt oder geplaggt und von aufkommenden Bäumen befreit.

Heiden sind Lebensraum spezialisierter Arten, etwa von Birkwild, Heidelerche, Ziegenmelker und vielen Insekten. Zwergstrauch-, Ginster- und Wacholderheiden sind nach § 30 BNatSchG gesetzlich geschützte Biotope. Auf solchen Heiden darf deshalb kein Wildacker angelegt werden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion