Jagdlexikon

Glockenheide

Wald und Feld · auch Glocken-Heide, Erica tetralix

Die Glockenheide ist ein immergrüner Zwergstrauch nasser Heiden und Moore mit bewimperten Nadelblättern und rosa, krugförmigen Blüten in Köpfchen.

Blühende Glockenheide · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Glockenheide · KI-generierte Illustration

Sie wird 15 bis 50 Zentimeter hoch. Die drei bis sechs Millimeter langen, nadelförmigen Blätter stehen zu viert in Quirlen, sind am Rand umgerollt und steifhaarig bewimpert, was den Trieben einen graugrünen Ton gibt. Von Juni bis September stehen an den Triebspitzen köpfchenartige Blütenstände aus fünf bis 15 nickenden, rosa Blüten von sechs bis neun Millimetern Länge, deren eiförmige Krone die Staubblätter einschließt. Die Krone bleibt nach dem Verblühen lange erhalten.

Anders als die Besenheide, die auch trockene Sandböden besiedelt, wächst die Glockenheide auf nassen, sauren, sehr nährstoffarmen Sand-, Anmoor- und Torfböden: in Mooren und Moorwäldern, Feuchtheiden und Borstgrasrasen. Sie kennzeichnet damit vernässte, arme Standorte. Von der Schneeheide unterscheidet sie sich durch die Blüten in Köpfchen und die verborgenen Staubblätter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion