Jagdlexikon

Eichenprozessionsspinner

Wald und Feld · auch Thaumetopoea processionea

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen an Eichen fressen und Brennhaare tragen, die bei Mensch und Hund starke Reizungen auslösen.

Raupe des Eichenprozessionsspinners · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Raupe des Eichenprozessionsspinners · KI-generierte Illustration

Die Raupen leben gesellig und ziehen abends in langen Reihen, den Prozessionen, vom Nest zum Fressen in die Krone. Tagsüber sitzen sie in Gespinstnestern am Stamm und an starken Ästen. Ab dem dritten Larvenstadium tragen sie feine, hohle Brennhaare mit Widerhaken, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Die Haare brechen leicht ab, werden mit dem Wind verweht und reichern sich in Nestern, Laub und Bodenbewuchs an; alte Nester bleiben lange gefährlich.

Beim Menschen verursachen die Haare juckenden Ausschlag, Augenentzündungen und Atembeschwerden. Hunde nehmen sie beim Schnüffeln mit Nase, Zunge und Lefzen auf; Speichelfluss, Schwellungen und abgestorbene Stellen an der Zunge sind möglich, ein Fall für den Tierarzt. Befallene Eichen verlieren Laub, sterben aber meist nicht ab. Der Falter selbst ist unscheinbar grau und harmlos.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion