Jagdlexikon

Mehlprimel

Wald und Feld · auch Mehl-Primel, Primula farinosa

Die Mehlprimel ist eine kleine, seltene Primel kalkreicher Quell- und Flachmoore mit rosa bis lila Blütendolden und unterseits weiß bemehlten Blättern.

Blühende Mehlprimel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Mehlprimel · KI-generierte Illustration

Sie wird nur 5 bis 20 Zentimeter hoch. Die länglich spateligen, fast ganzrandigen Blätter liegen in einer Rosette; ihre Unterseite ist dicht mit einem weißen, mehligen Belag überzogen, der der Art den Namen gibt. Von Mai bis Juli trägt ein Schaft, der mehrfach länger ist als die Blätter, eine Dolde aus hellpurpurnen Blüten mit gelbem Schlund und tief ausgerandeten Kronzipfeln.

Die Mehlprimel wächst in feuchten bis nassen Quell- und Flachmooren und in alpinen Steinrasen und ist dabei streng an Kalk gebunden. Außerhalb der Alpen und des Alpenvorlands ist sie selten; in Deutschland gilt sie als gefährdet. Entwässerung und Düngung lassen ihre Wuchsorte verschwinden. Wie alle europäischen Primeln ist sie nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion