Lexikon

Faulbaum

Wald und Feld · auch Echter Faulbaum, Pulverholz

Der Faulbaum ist ein heimischer, dornenloser Strauch feuchter Standorte, dessen Früchte von Grün über Rot nach Schwarz reifen.

Zweig eines Faulbaums mit ganzrandigen Blättern, hellen Korkwarzen auf der Rinde und Früchten, die zugleich grün, rot und schwarz sindMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Faulbaums mit Früchten · KI-generierte Illustration

Seine ganzrandigen, elliptischen Blätter haben sieben bis neun Paar bogig und fast parallel verlaufender Seitennerven. Die Knospen sind nackt, also ohne Schuppen, und braun behaart. Die graubraune Rinde trägt helle, quergestellte Korkwarzen, abgeschabt riecht sie faulig, daher der Name. Oft hängen grüne, rote und schwarze Früchte zugleich am Strauch.

Er wächst auf feuchten bis nassen, meist sauren Böden, in Erlenbrüchen, Mooren, Auen und lichten Kiefernwäldern. Seine unscheinbaren Blüten erscheinen von Mai bis in den Sommer und werden von Bienen viel besucht.

Rinde und Früchte sind für Menschen giftig und wirken stark abführend, Vögel fressen die Früchte dagegen ohne Schaden. Vom ähnlichen Kreuzdorn unterscheidet er sich durch die fehlenden Dornen und die ganzrandigen Blätter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion