Douglasie
Die Douglasie ist ein schnellwüchsiger Nadelbaum aus dem westlichen Nordamerika und die häufigste nicht heimische Baumart in deutschen Wäldern.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungIhre weichen, flachen Nadeln stehen meist rings um den Zweig, tragen unterseits zwei helle Streifen und duften zerrieben nach Zitrus. Die Knospen sind spitz, spindelförmig und nicht verharzt. Sicher erkennt man sie an den hängenden Zapfen: Zwischen den Schuppen ragen dreizipflige Deckschuppen heraus. Junge Bäume haben eine glatte Rinde mit Harzbeulen, alte eine dicke, tief gefurchte Borke.
Seit dem späten 19. Jahrhundert wird sie in Deutschland im Wald angebaut, weil sie rasch wächst und wertvolles Holz liefert. Sie kommt mit Trockenheit besser zurecht als die Fichte und wird deshalb beim Waldumbau oft beigemischt. Staunasse Böden meidet sie.
Rehböcke fegen junge Douglasien bevorzugt, und Rotwild schält sie gern. Verletzungen verschließt der Baum mit Harz. Im Brauchtum gilt die Douglasie nicht als bruchgerecht.