Jagdlexikon

Bergkiefer

Wald und Feld · auch Latsche, Latschenkiefer, Legföhre

Die Bergkiefer ist eine heimische Kiefer der Gebirge und Hochmoore, die als niederliegende Latsche oder als aufrechter Baum, die Spirke, wächst.

Zweig der Bergkiefer mit Zapfen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Bergkiefer mit Zapfen · KI-generierte Illustration

Ihre Nadeln stehen paarweise, sind kurz, meist ein bis fünf Zentimeter lang, steif, dunkelgrün und stehen dicht und etwas gekrümmt am Zweig. Die Zapfen sind klein, zwei bis fünf Zentimeter lang, die Schuppenschilde haben einen Nabel mit kleinem Dorn. Die Latsche bildet vielstämmige, am Boden kriechende und aufsteigende Gebüsche, die Spirke dagegen einen geraden Stamm.

Latschenfelder prägen in den Alpen die Krummholzzone über der Waldgrenze; sie besiedeln Geröll, Felsen und selbst Lawinenhänge, auf denen andere Bäume nicht bestehen. Die Moorspirke wächst auf und am Rand von Hochmooren, etwa im Alpenvorland, im Schwarzwald, Bayerischen Wald, Fichtel- und Erzgebirge. Für das Wild bieten die dichten Gebüsche Deckung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion