Jagdlexikon

Mehlschwalbe

Wildbiologie · auch Delichon urbicum

Die Mehlschwalbe ist eine schwarz-weiße Schwalbe mit leuchtend weißem Bürzel, die ihre geschlossenen Lehmnester außen unter Dachvorsprünge von Gebäuden klebt.

Mehlschwalbe im Flug · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Mehlschwalbe im Flug · KI-generierte Illustration

Oberseite blauschwarz, Unterseite rein weiß, der Schwanz ist nur kurz gegabelt und hat keine Spieße. Im Flug ist der weiße Bürzel das beste Kennzeichen. Auch die kurzen Beine und Zehen sind weiß befiedert. Bei der Rauchschwalbe sind Stirn und Kehle rotbraun und der Schwanz trägt lange Spieße.

Mehlschwalben brüten meist in Kolonien und kommen oft Jahr für Jahr an dasselbe Haus zurück. Ihr halbkugeliges Nest aus Lehmklümpchen ist bis auf ein kleines Einflugloch geschlossen und sitzt außen an Hauswänden, unter Dachtraufen und Brücken. Sie fangen fliegende Insekten, bei schönem Wetter hoch in der Luft. Von etwa April bis September sind sie hier, den Winter verbringen sie in Afrika südlich der Sahara. Fehlende Pfützen mit Lehm erschweren ihnen den Nestbau.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion