Lexikon

Eberesche

Wald und Feld · auch Vogelbeere, Vogelbeerbaum

Die Eberesche, auch Vogelbeere genannt, ist ein heimischer Pionierbaum mit gefiederten Blättern und leuchtend roten Beeren in dichten Fruchtständen.

Zweig einer Eberesche mit zwei gefiederten Blättern und einem schirmförmigen Fruchtstand scharlachroter FrüchteMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Eberesche mit Früchten · KI-generierte Illustration

Ein Blatt besteht aus meist elf bis 15 gesägten Fiederblättchen. Die Blätter stehen wechselständig, die Knospen sind dunkel und filzig behaart. Im Mai und Juni öffnen sich die weißen Blüten in flachen, schirmartigen Blütenständen, ab August reifen die scharlachroten Früchte. Die Rinde ist glatt, glänzend und grau. Mit der Esche ist die Eberesche trotz des Namens nicht verwandt.

Als anspruchsloser Erstbesiedler wächst sie auch auf sauren, armen Böden vom Flachland bis ins Gebirge und kommt auch im Bergmischwald vor. Ihre Beeren fressen Drosseln, Seidenschwänze sowie Birk- und Auerwild.

Schalenwild verbeißt die Eberesche stark, und Rotwild schält sie. Ihre Zweige eignen sich gut als Proßholz. Im Brauchtum ist sie nicht bruchgerecht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion