Jagdlexikon

Eichel

Wald und Feld

Die Eichel ist die Frucht der Eichen, eine stärkereiche Nuss in einem schüsselförmigen Becher, die dem Wild im Herbst und Winter als Mast dient.

Eicheln der Stieleiche am gemeinsamen Stiel · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Eicheln der Stieleiche am gemeinsamen Stiel · KI-generierte Illustration

Die Nuss sitzt mit dem unteren Teil in einem schuppigen Fruchtbecher und fällt im September und Oktober reif zu Boden. Bei der Stieleiche hängen die Eicheln an langen Stielen, bei der Traubeneiche sitzen sie fast stiellos in Büscheln am Zweig. Reichlich tragen die Eichen nur in Mastjahren, die unregelmäßig und mit Pausen von mehreren Jahren kommen.

Eicheln sind eine energiereiche Äsung und zählen zum Kraftfutter. Schwarzwild sucht sie gezielt auf, auch Reh-, Rot- und Damwild, Ringeltauben und Eichhörnchen fressen sie. Zur Obermast gehören neben Eicheln vor allem die Bucheckern. Der Eichelhäher versteckt Eicheln als Wintervorrat im Boden; nicht wiedergefundene keimen, sodass er die Eiche verbreitet. Wegen ihrer Gerbstoffe sind Eicheln roh für Menschen leicht giftig.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion