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Lexikon
Wildbiologie·Mittlere Prüfungsrelevanz

Eichhörnchen

Kleiner tagaktiver Baumbewohner, der Samen, Nüsse und Knospen nutzt.

Das Eichhörnchen ist kein klassisches Jagdwild, aber im Revier als Waldbewohner und Samenverbreiter relevant. Es lebt überwiegend in Bäumen, legt Kobel an und reagiert sensibel auf Nahrungsangebot, Waldstruktur und Störungen.

Definition

Das Eichhörnchen ist ein kleiner Nagetiervertreter der Wälder, Parks und strukturreichen Siedlungsräume. Es bewegt sich geschickt in der Baumkrone, springt weite Distanzen und baut kugelige Nester, die Kobel genannt werden. Im jagdlichen Zusammenhang ist es vor allem als Bestandteil des Waldökosystems und nicht als bejagbare Art bedeutsam.

Lebensraum und Revierbezug

Eichhörnchen bevorzugen Wälder mit Samen- und Mastbäumen, nutzen aber auch Gärten und Alleen. Sie tragen zur Verbreitung von Nüssen und Samen bei, weil versteckte Vorräte nicht immer wiedergefunden werden. Für den Jäger ist das Tier deshalb eher ein Indikator für strukturreiche Waldbiotope als ein Gegenstand jagdlicher Nutzung.