Jagdlexikon

Afterklaue

Wildbiologie · auch Nebenklaue

Afterklauen heißen die beiden kleinen Zehen, die beim Schalenwild hinten am Lauf oberhalb der Schalen sitzen.

Afterklauen des Rothirsches · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Afterklauen des Rothirsches · KI-generierte Illustration

Anatomisch sind es die zweite und die fünfte Zehe, während das Wild auf der dritten und vierten läuft, den Schalen. Jeder Lauf trägt zwei Afterklauen. In der Jägersprache heißen sie zusammen Geäfter.

Bei Reh-, Rot- und Damwild sitzen die Afterklauen hoch und drücken sich meist nur in weichem Boden, im Schnee oder bei der Flucht ab. Beim Schwarzwild stehen sie tiefer und weiter seitlich. Im Trittsiegel einer Sau sind sie deshalb fast immer zu sehen und ragen seitlich über die Breite der Schalen hinaus. Das ist das wichtigste Merkmal, um eine Saufährte von der Fährte der Hirsche zu unterscheiden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion