Lexikon

Drücken

Wildbiologie · Jägersprache

Drücken heißt in der Jägersprache, dass sich Wild bei Gefahr flach an den Boden legt und regungslos verharrt, statt zu flüchten, etwa Hase, Rehkitz oder Fasan.

Rehkitz flach auf den Boden gedrückt, Haupt nach vorn gestreckt, Lauscher angelegt, mit weißen FleckenreihenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Rehkitz in Drückhaltung · KI-generierte Illustration

Der Feldhase drückt sich in die Sasse, eine flache Mulde, und springt oft erst auf, wenn man fast auf ihn tritt. Rehkitze und Rotwildkälber drücken sich in den ersten Lebenswochen in Gras oder Deckung; deshalb sind Kitze bei der Mahd so gefährdet. Auch Rebhuhn, Fasan und Wachtel drücken sich häufig, oft so fest, dass der Vorstehhund sie anzeigen kann.

In anderer Bedeutung drückt der Jäger das Wild: Bei der Drückjagd gehen Treiber langsam durch die Einstände, damit das Wild ruhig vor die Schützen zieht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion