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Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Schalenwild

Sammelbezeichnung für alle Wildarten mit gespaltenen Hufen (Schalen): Reh, Rot, Dam, Sika, Gams, Muffel, Schwarzwild.

Schalenwild umfasst alle wildlebenden Paarhufer (Huftiere mit Schalen). In Deutschland gehören dazu Rehwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Gamswild, Muffelwild und Schwarzwild. Der Name leitet sich von den Schalen (gespaltene Hufe) ab.

Definition

Schalenwild bezeichnet alle dem Jagdrecht unterliegenden Paarhufer (Artiodactyla). Ihre Hufe bestehen aus zwei Klauen (Schalen). Zum Schalenwild in Deutschland gehören: Rehwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Gamswild, Muffelwild, Schwarzwild, Steinwild und Wisent.

Einteilung

Schalenwild wird unterteilt in: Geweihträger (Cerviden: Reh, Rot, Dam, Sika – jährlicher Abwurf), Hornträger (Boviden: Gams, Muffel, Steinwild – Hörner bleiben), Schwarzwild (Suiden: eigene Familie). Alle Schalenwildarten (außer Schwarzwild) sind Wiederkäuer.

Sonderfall Schwarzwild

Schwarzwild gehört zum Schalenwild (hat Schalen), ist aber kein Wiederkäuer, sondern Allesfresser. Die Jägersprache unterscheidet bei Schwarzwild eigene Begriffe: Schwarte statt Decke, Gebrech statt Äser, Pürzel statt Wedel.