Lexikon

Knäkente

Wildbiologie · auch Spatula querquedula

Die Knäkente ist eine kleine Gründelente, die als Langstreckenzieher südlich der Sahara überwintert und bei uns nur selten brütet.

Knäkerpel im Prachtkleid in Seitenansicht mit weißem, bogenförmigem Überaugenstreif, brauner Brust und langen gestreiften SchulterfedernMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Erpel der Knäkente im Prachtkleid · KI-generierte Illustration

Sie ist kaum größer als die Krickente und wiegt rund 300 bis 450 g. Der Erpel hat im Prachtkleid einen braunen Kopf mit einem breiten weißen Überaugenstreif, der bogenförmig bis in den Nacken reicht, eine braune Brust und graue Flanken; im Flug fallen die blaugrauen Vorderflügel auf. Die Ente ist braun gefleckt und hat einen kontrastreichen Kopf mit dunklem Scheitel, dunklem Augenstreif und hellem Fleck am Schnabelgrund. Schnabel und Ständer sind grau.

Bei uns ist sie etwa von März bis September anzutreffen, als seltener Brutvogel und als Durchzügler. Sie lebt an flachen, nährstoffreichen Gewässern mit breiter Verlandungszone, in Feuchtwiesen und überschwemmten Senken. Sie frisst vor allem Insekten und deren Larven, Schnecken und Krebstiere, dazu Sämereien und Wasserlinsen, die sie an oder knapp unter der Oberfläche aufnimmt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion