Geheck
Geheck heißt in der Jägersprache der Wurf beim Raubwild, besonders die Jungen einer Fuchsfähe, die gemeinsam im Bau aufwachsen.
Ein Fuchsgeheck besteht meist aus vier bis sechs Welpen. Sie werden etwa zwei Monate gesäugt; im Spätsommer löst sich das Geheck auf, und die Jungfüchse wandern ab.
Eine Fähe, die ein Geheck versorgt, wirkt im Frühjahr oft mager und struppig und trägt Beute zum Bau. Nach dem Bundesjagdgesetz darf sie als für die Aufzucht notwendiges Elterntier nicht bejagt werden, bis die Jungen selbständig sind; für den Fuchs können die Länder Ausnahmen bestimmen. Auch die Jungen einer Entenbrut nennt man Geheck.
Verwandte Begriffe
WelpeWelpen heißen in der Jägersprache die Jungen von Hund, Fuchs, Wolf, Marder und anderem Raubwild.FäheFähe heißt in der Jägersprache das Weibchen beim Raubwild, etwa bei Fuchs, Wolf, Marder, Iltis, Marderhund und Waschbär.BauBau heißt in der Jägersprache die unterirdische Wohnanlage von Fuchs, Dachs, Wildkaninchen und anderen grabenden Tieren.FuchsDer Fuchs, genauer Rotfuchs, ist das häufigste heimische Raubwild, ein anpassungsfähiger Hundeartiger, der sich vor allem von Mäusen ernährt.ElterntierschutzElterntierschutz bezeichnet das Verbot, in den Setz- und Brutzeiten die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere zu bejagen, bis die Jungen selbstständig sind.WildentenWildenten heißen die frei lebenden Entenarten, die nach der Art ihrer Nahrungssuche in Gründelenten und Tauchenten eingeteilt werden.