Geheck
Jägersprache für den Wurf (Nachwuchs) von Fuchs und anderen Raubtieren.
Das Geheck bezeichnet in der Jägersprache den gesamten Nachwuchs eines Raubtiers – besonders Fuchs, Dachs oder Iltis – in einem Geburtsjahrgang. Es umfasst alle Welpen eines Wurfes sowie deren Aufzuchtsort (den Bau). Der Begriff ist prüfungsrelevant als Fachbegriff der Wildbiologie.
Definition
Das Geheck ist der Jägersprache-Begriff für den Nachwuchs beim Fuchs und anderen Raubtieren wie Dachs, Iltis oder Marder. Ein Fuchsgeheck umfasst typischerweise 4–6 Welpen, die im März/April nach einer Tragzeit von ca. 52 Tagen geboren werden. Der Begriff bezeichnet den Nachwuchs selbst sowie mitunter die gesamte Familiensituation im Bau.
Biologie des Geheckens
Die Fähe (weiblicher Fuchs) bringt die Welpen blind und taub zur Welt und säugt sie zunächst im Bau. Der Rüde versorgt die Familie mit Nahrung. Nach etwa vier bis fünf Wochen verlassen die Welpen erstmals den Bau. Das Geheck bleibt bis zum Herbst als Familienverband zusammen, bevor die Jungfüchse in eigene Reviere abwandern.
Prüfungswissen
In der Jägerprüfung: Geheck = Wurf beim Fuchs und verwandten Raubtieren. Merke: Fähe = weiblicher Fuchs, Rüde = männlicher Fuchs, Welpen = Jungfüchse im Geheck. Die Schonzeit für Füchse ist regional unterschiedlich geregelt, oft zum Schutz des Geheckens angepasst.