Jagdlexikon

Scharfer Hahnenfuß

Wald und Feld · auch Wiesen-Hahnenfuß, Butterblume, Ranunculus acris

Der Scharfe Hahnenfuß ist eine häufige gelb blühende Wiesenpflanze, die frisch giftig ist, im getrockneten Heu aber ihre Giftwirkung verliert.

Blühender Scharfer Hahnenfuß · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Scharfer Hahnenfuß · KI-generierte Illustration

Die kahle oder nur spärlich angedrückt behaarte Pflanze wird 30 bis 110 Zentimeter hoch. Die Grundblätter sind lang gestielt, im Umriss fünfeckig und handförmig drei- bis fünfteilig mit tief eingeschnittenen Abschnitten. Von Mai bis Oktober stehen an runden, ungefurchten Stielen die ein bis zweieinhalb Zentimeter großen Blüten mit fünf glänzend goldgelben Kronblättern; die Kelchblätter liegen an. Beim ähnlichen Knolligen Hahnenfuß sind die Kelchblätter nach unten zurückgeschlagen.

Die Art wächst auf frischen bis feuchten, gedüngten Wiesen und Weiden. Alle Teile enthalten Protoanemonin, das Haut und Schleimhäute reizt; Weidetiere lassen die Pflanzen deshalb stehen, sodass sie auf Weiden oft als gelbe Inseln übrig bleiben. Beim Trocknen wandelt sich das Gift um, im Heu ist der Hahnenfuß praktisch unschädlich.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion