Jagdlexikon

Drüsiges Springkraut

Wald und Feld · auch Indisches Springkraut, Impatiens glandulifera

Das Drüsige Springkraut ist eine aus dem Himalaya stammende, einjährige, bis über zwei Meter hohe Uferpflanze mit rosa bis purpurnen Blüten und Schleuderfrüchten.

Blühendes Drüsiges Springkraut · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Drüsiges Springkraut · KI-generierte Illustration

Die hohlen, kahlen, oft rötlichen Stängel werden bis fünf Zentimeter dick. Die lanzettlichen, scharf gesägten Blätter stehen gegenständig oder zu dritt im Quirl, am Blattstiel sitzen kleine rötliche Drüsen, die der Art den Namen gaben. Von Juni bis zum ersten Frost hängen die drei bis vier Zentimeter langen, helmförmigen, süß duftenden Blüten in lockeren Trauben. Bei Berührung springen die reifen Kapseln auf und schleudern die Samen bis sieben Meter weit.

Seit 1839 in Europa als Zier- und Bienenpflanze, besiedelt es feuchte, nährstoffreiche Ufer, Auwälder, Schlagfluren und Waldwege und wird mit Fließgewässern weit verbreitet. Eine Pflanze bildet bis zu 25.000 Samen. Dichte Bestände verdrängen niedrige heimische Kräuter und hemmen die Gehölzverjüngung, nach dem Absterben im Herbst liegen die Ufer bloß. Seit 2017 steht es auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion